Eller + Eller Architekten

Schokoladen Museum
Köln, Deutschland
1992-1993

Das bestehende Gebäude des alten Zollhofs galt es in den Entwurf mit einzubinden und gleichzeitig durch moderne Neubauten Akzente zu setzen.

Die Neubauten sind so entworfen, dass sie einzelne Museumsbereiche /Prozessabschnitte nach außen widerspiegeln. Dies wurde vor allem durch die großflächigen Glasfassaden erreicht, die Einblicke, aber auch von fast allen Ebenen des Gebäudes Ausblicke auf die Kölner Skyline mit Dom und den unmittelbar das Museum passierenden Schiffsverkehr gewähren.

Die beiden Neubauten flankieren das bestehende Zollgebäude, das mit Walmdächern, einem oktogonalen Turm und großen, mit Maßwerk gegliederten Fensterflächen einem herrschaftlichen Stadtpalast gleicht. Im Gegensatz zum massiven Eindruck des Zollhauses, das aus Backsteinen gebaut ist, wurde für die Neubauten leichtes Material wie Aluminium und Glas gewählt. So kontrastieren die Neu- und Altbauten in Hinblick auf Materialität und Form. Auf der einen Seite massives Mauerwerk, gerade, starke Linien, auf der anderen leichte Glas- und Aluminiumkonstruktionen sowie weiche, geschwungene Formen.

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