Eller + Eller Architekten

Oper und Schauspielhaus Köln
Köln, Deutschland
Wettbewerb 2008, 2. Rundgang

Die Oper wird in der Gesamtfigur neu gefasst und als Kulturschwerpunkt übergeordnet in die Kölner Kulturdiagonale eingliedert. Dem Opernvorderhaus wird der Kopf des neuen Komplexes, das Schauspielhaus, als Pendant gegenüber gestellt. Beide komplettieren gemeinsam eine Platzeinfassung, die die Theaterhäuser als neues Ensemble stärker im städtischen Kontext erlebbar macht.

Dieser Kopfbau setzt sich im Anschluß als horizontaler Komplex fort, dockt mit einem Querriegel an die Oper an und bildet schließlich als Turm das sichtbare Rückgrat hinter der Oper. Während das Schauspielhaus zum Platz hin auf dem Boden steht, lässt in Fortführung das Gebäude die Erdgeschosszone weitgehend offen und durchlässig - und ermöglicht so eine großzügige Durchwegung des Ensembles, was zur Wiederbelebung des umliegenden Quartiers beiträgt.

Am Kopf bietet sich ein Spiel von transparenten und geschlossenen Volumen, die die Charakteristika des Theaterbaus widerspiegeln: Das öffentliche Ereignis, das sich nach Außen trägt, aber auch das künstlich inszenierte Ereignis, dass sich in seinem Innern verbirgt. Durch das Verspringen der jeweiligen Volumen wird das Innere noch stärker nach Außen, zum Platz hin getragen.

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