Eller + Eller Architekten

Haus der Archäologie
Chemnitz, Deutschland
Wettbewerb 2008

Das Gebäude wird grundsaniert und seine ursprüngliche Sprache wiederhergestellt. Dem behutsamem Umgang mit gezielten  Eingriffen in das von Mendelssohn erbaute Gebäude wird dabei höchste Priorität zugeordnet. Die Eingangsfassade wird auf die ursprünglich stark spürbare Fensterbänderung zurückgebaut.

Die Fassade wird vom 1.OG bis zum 4.OG nach außen hin lebendig und informationsgebend bespielt. Es wird ein System entwickelt, dass eine Tiefenwirkung in der Fassade wiedergibt, die auch den dahinter liegenden Inhalt reflektiert. Angedacht ist hierbei dass die Kuben als bewegtes Bild geschossübergreifend bei den Passanten Neugier erzeugen und so die Transformation zum Kulturhaus nach außen tragen. Die Dynamik der horizontalen Bänder verschmilzt hierbei mit der vertikalen Überlagerung und wird so räumlich neu interpretiert.

Dabei werden in der Technikfassade oberhalb der Brüstungen auf zwei Ebenen rückwärtige Projektionen programmiert, die die innere Bespielung des Museums nach aussen ablesbar machen. Es können unterschiedlichste Erscheinungsbilder projiziert werden.  Die Tagerscheinung kann davon unberührt sein, die Fensterbänder weiterhin Tiefe vermitteln.

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